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Honig ist der natursüße Stoff, der von Honigbienen erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen.
Honig besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Zuckerarten, insbesondere aus Fructose und Glucose, sowie aus organischen Säuren, Enzymen und beim Nektar-sammeln aufgenommenen festen Partikeln. Die Farbe des Honigs reicht von nahezu farblos bis dunkelbraun. Er kann von flüssiger, dickflüssiger oder teilweise bis durch-gehend kristalliner Beschaffenheit sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden von der jeweiligen botanischen Herkunft bestimmt.


Honig, der die Bezeichnung "Echter Deutscher Honig" tragen darf, muss über den Bestimmungen der Lebensmittelgesetze, insbesondere der Verordnung über Honig, hinaus den sehr viel strengeren Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes e.V. (DIB) genügen.

Er muss

  • ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzeugt worden sein.
  • "naturbelassen" sein.
  • einen Wassergehalt von weniger als 18 % aufweisen.



Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, oder?

Das Bieneninstitut Celle hat Anfang 2010 eine Information unter dem Titel "Was ist Sortenhonig?" herausgegeben, die Sie auf den Seiten des badischen Imkerbundes nachlesen können.

Eine übersichtliche Tabelle mit den in Honig enthaltenen Vitaminen und sonstigen Stoffen findet man bei Wikipedia. Die Verlinkung finden Sie bei mir im Abschnitt Links.


probieren Sie ihn doch einfach mal selbst!


Die Analyse meines Honigs, der 2009 mit der Goldmedaille des badischen Imker-verbandes ausgezeichnet wurde, zeigte einen Anteil von mehr als 45% Edelkastanie. Mit 3 bis 15% wurden Roßkastanie sowie Kern- und Steinobst und Raps festgestellt. Gemäß der Honigverordnung in Verbindung mit der Interpretation der EU zur Honig-verordnung handelte es sich somit um "Sommertracht" oder "Blütenhonig".
Die Ernte des Jahres 2010 enthielt einen Anteil von über 70% der Edelkastanie und durfte entsprechend als "Waldtracht" bezeichnet werden.


Reine Sortenhonige wie "Tannenhonig" sind meist nur in ganz seltenen Fällen möglich. In der Regel hat mein Honig einen hohen Anteil an Kastanie, Akazie und Kern- und Steinobst.


Nein, natürlich nicht. Blütenhonig schmeckt anders als Tannenhonig. Akazienhonig wieder anders als Rapshonig. Akazienhonig aus dem Murgtal schmeckt anders als die gleiche Sorte aus dem Breisgau. Und ähnlich wie beim Wein vom Erzeuger gibt es auch beim Honig Unterschiede von einem zum anderen Jahrgang. Honig ist eben ein Natur-produkt.

Der Honig aus meiner Ernte wird bei mir nicht mit anderen Sorten gemischt. Deshalb darf ich meinen Honig auch im Glas des deutschen Imkerbundes verkaufen, eben echter deutscher Honig!
Bei industriell aufbereitetem Honig ist das sicher anders. Wenn Sie die Angaben zu den Inhalten genauer nachlesen, werden Sie manchmal feststellen, dass meist Honig aus EU- und aus nicht-EU-Ländern enthalten ist. Neben preislichen Gründen hat das etwas mit einem möglichst gleichbleibenden Geschmack zu tun.

Sie unterstützen Ihre unmittelbare Umwelt durch den Kauf von heimischem Honig!

Verdeckelte Wabe voller Honig


                        „Erlauben Sie mir, einen Wunsch zu sagen.
Ich möchte ein Glas Honig haben.

Was kostet’s? Ich bin zu zahlen bereit.
Für was Gutes ist mir mein Geld nicht leid.“
 
„Sie wollen was Gutes für Ihr Geld?
Sie kriegen das Beste von der Welt!

Sie kaufen goldenen Sonnenschein,
Sie kaufen pure Gesundheit ein!

Was Beßres als Honig hat keiner erfunden.
Der Preis? Ich verrechne die Arbeitsstunden.

Zwölftausend Stunden waren zu fliegen,
um so viel Honig zusammenzukriegen.

Ja, meine Leute waren fleißig!
Die Stunde? Ich rechne zwei Mark dreißig.

Nun rechnen Sie sich’s selber aus!
27 000 kommen heraus.

27 000 Mark und mehr.
Hier ist die Rechnung, ich bitte sehr!“
Aus "Was denkt die Maus am Donnerstag?"
Josef Guggenmos (1922-2003)


Nun ja, ganz so viel kostet ein Glas guter badischer Honig natürlich nicht. Mit den Angeboten von Discountern kann und will ich nicht mithalten. Dafür bekommen Sie bei mir ausgezeichneten Honig aus Ihrer Region!


Der Anbau genmanipulierter Pflanzen ist in Baden-Württemberg nach Auskunft des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nicht angezeigt. In anderen Bundesländern dürfen genmanipulierter Mais und Kartoffeln legal angebaut werden. Die Anbauflächen sind jedoch gering.