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Vorstand bei der Arbeit!Immer wieder stelle ich fest, dass viele uns Imker mit einem ganz gehörigen Respekt betrachten.
Zwar lieben viele den Honig, trauen sich aber die Imkerei selbst nicht zu.
Fast jeder kennt die Bilder des Imkers mit dem weißen Schutzschleier. Dass es auch anders geht, beweist das nebenstehende Bild! Der Vorstand des Bezirks-Imkervereins Gaggenau demonstriert gerade die Entnahme von Waben, die später geschleudert werden sollen.

3 volle HonigwabenIm Grunde kann jeder imkern, es sei denn er reagiert allergisch auf Bienenstiche, denn ohne die kommt auch der beste Imker nicht weg.

Wie bei jedem Hobby gehört natürlich zunächst einmal die Begeisterung für die Honigbienen und die Natur dazu, dann jede Menge Übung, um eigene Erfahrungen machen zu können und  mit ein wenig Glück stellt sich zeitnah der Erfolg ein. 

Vieles kann man sich über Literatur selbst beibringen. Abwechslungsreicher sind aber mit Sicherheit Veranstaltungen, Schulungen und der Austausch mit Gleichgesinnten. Gerade Hobby-Imker - und dazu gehöre ich auch - sind deshalb gerne in Vereinen organisiert.


Die Imkerei ist sehr naturnah. In den Frühling- bzw. Sommermonaten verbringe ich sehr viele Stunden mit dem bewussten Beobachten der Natur sowie bei den Bienenvölkern selbst. Wenn Sie sich an blühenden Pflanzen, der Natur allgemein erfreuen und nicht nach jeder Biene schlagen und obendrein etwas Ihre Umwelt tun wollen, ...

weiße BlüteBiene auf eine Blüte. Übrigens von meinem Sohn aus sicherer Entfernung mit riesigem Teleobjektiv aufgenommen. 
Meinen Honig isst er sehr gerne, aber leider konnte ich ihn nicht für mein Hobby - die Imkerei - begeistern.
Dafür unterstützt er mich jetzt bei der Gestaltung dieser Homepage.
Herzlichen Dank!


Mit der Imkerei leiste ich einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn eigentlich sind es die Bienen. Beim Sammeln von Nektar und Pollen bestäuben sie unsere heimischen Blütenplanzen und sorgen so für zusätzliche Frucht-barkeit bei Kultur- und Wildpflanzen. Ich kümmere mich jedoch darum, dass die Bienen gesund und zahlreich bleiben und sorge für ein Zuhause.

Mit dem Kauf eines Glases heimischen Honigs unterstützen Sie also nicht nur die Arbeit meiner Kollegen und meine eigene, sondern auch Ihre eigene Umwelt!

Blick in einen BienenstockSo sieht es in einem geöffneten Magazin aus. Natürlich ist so ein geöffnetes Magazin nicht jedermanns Sache. Da kann es schon mal vorkommen, dass man von einer Biene gestochen wird.

Aber bei welchem Hobby holt man sich nicht mal die eine oder andere Blessur?


   


Biene CassandraDas ist sehr unterschiedlich. Am zeitintensivsten sind die Sommermonate. Wenn die Bedingungen stimmen, sprich die Honigernte erfolgreich sein könnte, bin ich mehrere Stunden am Tag damit beschäftigt, den Bienenvölkern die mit Honig gefüllten Waben zu entnehmen und zu schleudern, schwärmende Völker einzufangen und und und ... Übrigens entnehme ich den Bienen nie ihr komplette Produktion. Denn eigentlich legen sie sich diesen als Futtervorrat für den kommenden Winter an. Im Herbst gebe ich deshalb den Bienenvölkern auch schon mal einen Teil des eigenen Honigs und/oder Zuckerwasser als Futter zurück, damit sie gestärkt aus den Wintermonaten hervorgehen können. Die Wintermonate sind somit die Monate, die die geringste Zeit beanspruchen. Im Frühjahr bereite ich die kommende Saison vor, schaue ob alle Völker über den Winter gekommen sind und besorge ggf. Ersatz.


Die Imkerei hat in Baden-Württemberg traditionell eine große Bedeutung. Sie ist ein-gebunden in die Bemühungen der baden-württembergischen Land- und Ernährungs-wirtschaft um die Erzeugung qualitativ hochwertiger und frischer heimischer Nahrungs-mittel. Sie trägt außerdem zur Existenzsicherung der in ihrem Bereich tätigen Menschen bei und ist zur Gestaltung und Bewahrung der Kulturlandschaft Baden-Württembergs unentbehrlich:

° 16.500 (17.000) Imker betreuen ca. 142.000 (170.000)
   Bienenvölker
° Jedes 5. Bienenvolk in Deutschland steht in Baden-
  Württemberg
° Im Durchschnitt hält jeder Imker etwa 8,5 (10)
  Bienenvölker
° Der in Baden-Württemberg verzehrte Honig stammt zu
  etwa 30 Prozent aus dem Land
° Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt derzeit etwa 1,3 kg
° 95 Prozent werden direkt an den Verbraucher vermarktet
° Auf ein Bienenvolk entfallen durchschnittlich 25 (21)
  Hektar, also 250.000m² Landesfläche oder 11,5 (8,6)
  Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche
Biene Hermine
Quelle: www.mlr.baden-wuerttemberg.de - 17.04.2011 (Werte in Klammern: 24.10.2010)

Auf den Internetseiten des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Ver-braucherschutz finden Sie weitere Informationen zu den Themen Imkerei und Land-wirtschaft.


Wie die Zahlen zeigen, geht die Anzahl der Bienenvölker weiter zurück. Der Bezirksimkerverein Gaggenau tritt dieser Entwicklung entgegen und veranstaltet regelmäßig Informationsveranstaltungen und bietet Schulungen zum Thema "Imkerei" auch für Anfänger an.Imkerverein Gaggenau - Facebook

Interessiert Sie die Imkerei? Setzen Sie sich doch mit mir oder einem meiner Imker-kollegen beim Bezirksimkerverein Gaggenau in Verbindung. 


- Kaufen Sie doch einfach bei ihrem lokalen Imker ein Glas Honig (mehr).
- Besuchen Sie die Veranstaltungen des Imkervereins, bspw. das Sommerfest im Juli.
- Auch wenn es meist nicht explizit auf der Homepage des Vereins oder Ver-
  bandes erwähnt wird, freut man sich über eine finanzielle Spende.